Babyfotos Tipps

Tipps für Eure Babyfotos

Es sind unvergessliche und unvergleichliche Erinnerungen: Die ersten Babyfotos mit diesen kleinen Händen, winzigen Fingerchen, den süßen Füßen Eures Neugeborenen.

Natürlich darf auch ein erstes Charakterporträt des/der Kleinen nicht fehlen - für die freudige, lang erwartete Nachricht an Eure Familie und Freunde. Wie zum Beispiel für Geburtskarten oder für die Einladung zur Taufe. (Mehr dazu in unserem Babykarten Ratgeber.)

Babyfotos mit Smartphone oder Kompaktkamera?

Schon mit Eurem Handy oder Eurer Kompaktkamera könnt Ihr eine ganze Menge erreichen. Es kommt ja nicht in erster Linie auf die Technik an, sondern auf diejenigen, die hinter der Kamera stehen - und auf die “Modelle” davor. Mit der eigenen Kamera geht es vielleicht am lockersten. Aber: etwas Vorbereitung hilft auch hier.

Nehmt Euch auf jeden Fall viel Zeit für das Babyshooting. bleibt entspannt und locker. Spielt mit dem Baby, sorgt dafür dass es nicht hungrig ist und ihm nichts Angst macht… 

Setzt Euch nicht unter Druck. Gerade wenn Ihr die Fotos selbst macht, vielleicht im Freien, oder im hellen neuen Babyzimmer: Gelassenheit, Freude, und Zuversicht in das Ergebnis sind die “halbe Miete”. Ein wichtiger Faktor ist weiches Licht, nicht zu dunkel wegen des Bildrauschens, aber auch nicht zu grell. Hartes Sonnenlicht ist wegen der dunklen Schatten unvorteilhaft. Könnt Ihr das Sonnenlicht vielleicht absoften, über Vorhänge oder einen großen, feinen Schal?

Von der technischen Seite her bieten die Smartphones und Kompaktkammeras heute jedenfalls ausreichend Auflösung für tolle Bilder auch im Druck auf Karten oder fürs Album.

Besser ein professionelles Baby-Fotoshooting?

Trotz der tollen Kamerafunktionen am Mobiltelefonen gibt es Grenzen, vor allem wenn Ihr daran denkt, die Fotos richtig zu vergrößern, also mehr als auf das DIN-A4-Format. 

Ein Fotograf hilft Euch auch dabei, dass Ihr als Elternpaar so entspannt wie möglich zusammen mit dem Baby auf’s Bild kommt. Diese einfühlsame aber auch bestimmte ”Bildregie” allein ist kleine Kunst für sich…

Ein toller Fotograf / eine tolle Fotografin wird mit Leidenschaft und Empathie für Euch fotografieren. Er/sie wird die wertvollen intensiven, lustigen bis rührenden aber auch flüchtigen Momente zwischen Euch und Eurem Baby erkennen und festhalten können. 

Den richtigen Fotografen finden

Sicher gibt es von seiten des Profis weitere Ideen und Anregungen für das erste Familien-Fotoshooting: Zur Kleidung, Vorbereitung. Eventuell kann er/sie auch ein schönes Studio anbieten, vielleicht mit Spielzeug und babygerecht vorbereitet.

Ein/e professionelle/r Fotograf/in hat häufig eine eigene Website, einen Facebook-Account oder Instagram. Wenn Euch ein Stil gefällt, einfach dort anfragen.

Beginnt mit der Suche nach einem Profi ruhig etwas früher, um den Fotografen eurer Wahl auch zum passenden Termin zu bekommen. Nehmt Euch am besten jemanden in der Umgebung - der Preis ist beim Baby-Fotoshooting sensibler als bei einer Hochzeit. 

Babyfotos: Im Studio oder draußen?

Denkt Ihr an eher traditionelle Fotos mit künstlichem Licht und einem klassischen und eleganten Ambiente? Dann kann ein Studio als Fotolocation die beste Wahl sein. Auch besondere fotografische Stile lassen sich im Studio oft besser umsetzen, etwa schwarz-weiß Aufnahmen.

Bleibt auch beim Fotografen locker und entspannt. Vermeidet Zeitdruck und lasst Euch von der Studiotechnik nicht allzu sehr ablenken.Sorgt trotz aller verständlicher Aufregung dafür, dass alle gut gefüttert und bester Laune sind. 

Am besten wählt Ihr zum Fotografieren die Zeiten, in denen sich Euer Kleines in der Regel wonnig und wohl fühlt. Euer Baby ist hier schließlich der Boss!
Vielleicht vormittags eine Stunde, oder gleich nach dem Mittagsschlaf? 

Das gilt genauso für ein Shooting in der Natur oder an einem anderen besonderen Ort, den Ihr mögt. 

Ein wenig Lampenfieber oder Verlegenheit schaden nicht - so ist schließlich das Leben und kleine Schwächen und Eigenheiten machen Euch und das Baby erst recht liebenswert und interessant. 

Was wollt Ihr anziehen?

Tragt keine Kleidung, in der Ihr Euch nicht gut und sicher fühlt. Genehmigt Euch die Möglichkeit, spielerisch und ganz Ihr selbst zu bleiben. Wenn Ihr Euch nicht recht wohl fühlt, seht Ihr es direkt auf den Fotos. Und erst recht gilt das für euer Baby!

Genehmigt dem/der kleinen Ihren Lieblingsdress, ein bequemes Outfit, damit er/sie es nach fünf Minuten nicht wegstrampeln oder runterziehen will. Am besten hat das Baby vorher die Sachen schon mal anprobiert, nicht dass sie bei der Premiere zwicken …

Was zum Fotoshooting mitnehmen?

Bereitet für Euch einen kleinen Snack vor. Für das Baby sein Lieblingsspielzeug, eine Rassel oder ein Stofftierchen? Was kann das Baby neugierig machen? 

Das Babykörbchen oder sein Wägelchen als Ruhemöglichkeit in der Nähe. Eine bequeme Unterlage für Euch, wenn Ihr im Freien fotografieren wollt. Und natürlich für das Junior/in die Unterwegs-Ausstattung mit Windeln, Puder, Creme und so weiter.

Soll Euer Hund als Teil der kleinen Familie mitkommen? Leckerlis nicht vergessen! Habt Ihr jemanden, der für Eure Haustiere sorgt, während Ihr fotografiert?

Den Zauber der ersten Tage einfangen

Gute Babyfotos fangen etwas vom Zauber der ersten Tage und Wochen ein - und helfen Euch, diese schöne Magie des Anfangs ein ganzes Leben lang aufrecht zu erhalten.

Ihr könnt sie auch zur einfachen und intuitiven Gestaltung für Eure Geburtskarten, die Dankeskarten nach der Geburt oder für eure Taufeinladungen perfekt nutzen. Schöne Karten werden gerne lange aufgehoben. 

So wird die Fotoserie wird für Euch, Eure Familie und Freunde eine besonders wertvolle Erinnerung sein! 

Und sonst? Bereitet euer bestes Lächeln vor!